Skip to main content

Passiermaschine im Test & Vergleich - Hier günstig kaufen

Das Kartoffelstampfer ABC für die Küche

Der Kartoffelstampfer ist aus einer gut sortierten Küche kaum wegzudenken. Bereits seit mehreren Hundert Jahren wird er verwendet um auf einfache und schnelle Art und Weise Kartoffelbrei zuzubereiten. Früher noch aus Holz hergestellt, wird das nützliche Küchenutensil heutzutage meist aus Metall gefertigt, was es sowohl robuster als auch hygienischer macht. Neben dem Kartoffelstampfer aus Edelstahl gibt es inzwischen auch Kartoffelstampfer aus Kunststoff.

Wozu braucht man einen Kartoffelstampfer?

Der eigentliche Verwendungszweck ist natürlich die Herstellung von Kartoffelbrei. Der Stampfer kann jedoch auch bei vielen verschiedenen Gerichten zum Einsatz kommen, die keine Kartoffeln beinhalten. Generell lässt sich alles stampfen, was von Natur aus weich ist oder weichgekocht wurde.

Kartoffelstampfer oder Kartoffelpresse was ist besser?

Pauschal lässt sich nicht sagen, welcher der beiden Küchenhelfer besser oder schlechter ist. Es kommt auch darauf an, welche Gerichte bzw. wie die Gerichte zubereiten werden sollen. Kartoffelbrei welcher mit einem Stampfer zerdrückt wurde, ist im Normalfall gröber und kann auch einige Stückchen aufweisen. Bei der Verwendung einer Kartoffelpresse wird der Brei um einiges feiner, gleichmäßiger und auch weniger fest.

In der Handhabung lassen sich ebenfalls Unterschiede feststellen. Die Zubereitung von Breis jeglicher Art lässt sich mit einer Kartoffelpresse sehr viel schneller und einfacher bewerkstelligen als mit einem Stampfer, dies liegt vor Allem daran, dass auch ungekochtes Obst und Gemüse ohne übermäßig viel Kraft zerdrückt werden kann. Dafür ist die Reinigung der Presse aufwändiger als die des Stampfers. Für den Kartoffelstampfer spricht, dass er in der Anschaffung generell günstiger ist, wobei dies natürlich auch von der Qualität und dem Material des Produktes abhängt. Beispielsweise wird ein Kartoffelstampfer bei IKEA eine nicht so hohe Qualität und aufweisen wie ein WMF Kartoffelstampfer. Trotzdem lässt sich im Allgemeinen feststellen, dass die Lebensdauer eines Stampfers, egal welcher Preisklasse, höher ist, als die einer Kartoffelpresse. Die Konstruktion der Pressen ist um einiges anfälliger für Schäden als der feste Stiel und die stabile Stampfplatte des Stampfers.

Kann man auch andere Dinge mit dem Kartoffelstampfer klein drücken?

Neben der ursprünglichen Verwendung eignet er sich auch zur Zubereitung von Obst- und Gemüsebreis aller Art. So lassen sich mit dem Stampfer beispielsweise Babybreis im Nu zubereiten.

Wie kann man Kartoffeln stampfen ohne Kartoffelstampfer?

Wenn gerade kein Stampfer zur Hand ist, kommen viele andere Küchenutensilien in Frage. Sehr häufige Verwendung findet die Gabel. Wichtig dabei ist, die weich gekochten Kartoffeln zuerst in kleinere Stücke zu schneiden und dann mit einer festen, nicht biegsamen Gabel zu zerdrücken. Diese Prozedur dauert etwas länger und das Ergebnis wird auch gröber sein, als bei der Verwendung eines Stampfers. Vereinfachen lässt sich der Vorgang durch die Zugabe von Milch und Butter. Schneller geht das Zerstampfen dabei mit Gegenständen wie Glasflaschen oder Ähnlichem. Hier ist natürlich sehr auf die Hygiene zu achten.

Desweiteren bietet sich auch eine Flotte Lotte zum passieren an, jedoch eignet sich diese eher für Saucen oder gegebenenfalls auch zur Zubereitung von Apfelmus.


Als Kartoffelstampferersatz
eignet sich auch ein Schneebesen. Die Herstellung von Kartoffelbrei läuft hierbei ähnlich ab wie bei der Verwendung einer Gabel. Der Schneebesen hat jedoch den Vorteil, dass man senkrecht auf die Kartoffeln drücken kann, was weniger kraftaufwendig ist. In seinem Erscheinungsbild ist der Schneebesen dem Stampfer recht ähnlich und stellt somit eine gute Alternative dar.

TIPP: Wer lieber auf ein elektrisches Küchengerät zurückgreifen möchte, kann es mit einem Handmixer versuchen. Auch da spielt es eine große Rolle, dass die Kartoffeln noch heiß sind und Milch und Butter zugegeben wurden. Dies verhindert, dass die Masse zu zäh und klebrig wird.

Wer trotz zahlreicher Alternativen einen Kartoffelstampfer kaufen möchte, sollte sich über Kartoffelstampfer im Test informieren. Die Qualitätsunterschiede machen sich recht bald nach dem Kauf bemerkbar. Zu empfehlen ist in jedem Fall ein Edelstahlstampfer mit einer Stampfplatte mit Löchern. Dieser ist einem Stampfer mit geschwungenem Draht und auch dem Kunststoffstampfer überlegen, da sich sehr schnell mit ihm arbeiten lässt und er leicht zu reinigen ist.

3 Gerichte für die man einen Kartoffelstampfer braucht

Kartoffel-Möhren-Stampf mit Ingwer

Dieses Gericht eignet sich sehr gut als Beilage zu Schnitzel oder Rindersteak. Dafür werden Möhren, Kartoffeln und Ingwer weich gekocht, zu einem Brei gestampft und mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.

Gnocchi

Für selbst gemachte Gnocchi müssen zunächst Kartoffeln geschält, gestückelt und weich gekocht Kartoffelstampferwerden. Anschließend werden sie mit dem Stampfer zu einer homogenen Masse verarbeitet und mit Mehl, Ei, Salz, Pfeffer und Muskat vermengt. Die Masse muss nun zu kleinen Bällchen geformt und in Salzwasser gekocht werden bis sie oben schwimmen. Dazu eignen sich verschiedenste Saucen, von Gorgonzola-Sahnesauce bis hin zu rotem Pesto oder Salbeibutter.

Aus der selben Masse lassen sich auch Schupfnudeln formen. Dazu muss man den Teig zu Rollen formen und in längliche Stücke schneiden. Zu Schupfnudeln schmecken besonders Kalbsschnitzel in Zitronen-Rahmsauce oder Pilzragout.

Apfelmus

Hausgemachtes Apfelmus lässt sich mit Hilfe eines Kartoffelstampfers sehr leicht zubereiten. Kartoffeln schälen, Äpfel entkernen und etwas Zitronensaft hinzugeben und weich kochen. Wenn die Äpfel mürbe genug sind, wird alles zu einem gleichmäßigen Mus zerstampft und mit Zimt, Zucker und Vanille abgeschmeckt. Später kann das Mus entweder sofort verzehrt oder in Einmachgläser* gefüllt werden.